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Dagmar Travner
Leere Hüllen, Löcher
Eine Art Kriminalstück
Szenische Lesung
Freitag, 29. Juli 2005, 20 Uhr
Blaugelbe Viertelsgalerie Zwettl
Installationen: Barbara Höller
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Mitwirkende:
Heike, eine Häkelkünstlerin: Dagmar Travner
Clara, ihre Tochter: Maria Lebzelter
Lotte, eine Lochkünstlerin: Claudia Lebzelter
Marzipan, ein Galerist: Martin Anibas
Chor:
Kai Gold
Stephan Krenn
Meinhard Rauchensteiner
Rhea Rauchensteiner
Dagmar Travner
Toncollage:Dagmar Travner
unter Verwendung der Musik von Cordula Bösze
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Heike, eine Häkelkünstlerin, ist mit ihrer 13jährigen Tochter Clara und mit Lotte, einer Lochkünstlerin, aufs Land gezogen. Seit drei Jahren leben sie in der Einsamkeit, die zuerst ihre Kreativität erstickt, dann aber wie in einer Befreiung zum Ausbruch gebracht wird. Heike hat begonnen, Bücher und Bilder zu überhäkeln und holt sich das Einverständnis der Tochter, abgelegte Puppen zu überhäkeln. Als Heike in ihrer Häkelarbeit Löcher findet, denkt sie zuerst, es seien Motten oder Mäuse im Haus … Dieses Bild einer Frau, die ihre Welt in einen selbstgesponnenen Kokon einhüllt, ist symbolisch gesehen auf viele Frauen zutreffend. Die Frau ist, nachdem die Kinder aus dem Kokon geschlüpft sind, nur mehr von leeren Hüllen umgeben. Ein Chor untermalt in poetisch gehobener Sprache die Ereignisse. Sehr originell, große Symbolkraft. Ulrike Hutter
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