Wilhelm Drach wurde am 5. November 1952 in Wien geboren. Er wuchs im
Drach-Hof in Mödling auf, wo er auch heute mit seiner Frau Barbara
Drach-Hübler lebt; 1968-72 besuchte er die
Graphische Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, 1972 fand bereits die
erste Einzelausstellung in Mödling statt, daran schloss sich das Studium an
der Akademie der Bildenden Künste, Meisterklasse Hollegha, bis 1977 an.
Seitdem ist er als Künstler freischaffend tätig, seit 1983 unterrichtet er
an der Graphischen BLVA "Darstellung und Komposition". 1972 -75 fanden
insgesamt 4 Einzelausstellungen in Mödling, Schönau und Perchtoldsdorf
statt. Dann gab es eine Ausstellungspause von fast 10 Jahren, wobei in das
Jahr 1983 eine gravierende und nachhaltige Stilveränderung fällt, nämlich
von einem expressiven Realismus zu einer sehr abstrahierten Figürlichkeit,
die heute in weiterer Reduktion weniger Gegenstände als vielmehr bereits
Zeichen darzustellen vermag. 1984 fand die erste größere Ausstellung in Wien
statt, gefolgt von Ausstellungen im Ausland: Schweiz, Dänemark, Belgien, USA
(ART LA 90). Seit 1995 gab es fast kein öffentliches Lebenszeichen des
Künstlers mehr. Auch das Jahr 1995 markiert - wie schon 1983 - somit eine
Zäsur, zumal auch der Tod des Vaters, des Schriftstellers Albert Drach, in
dieses Jahr fiel.